Museen
Ort | Adresse | Beschreibung |
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Rauenstein (Thüringen) | Museum im Schloss | Die Dauerausstellung "Porzellanland Thüringen" am Beginn der Thüringer Porzellanstrasse und in unmittelbarer Nähe der Porzellanstrasse auf bayrischem Gebiet gibt einen Überblick über alle jetzt produzierenden Thüringer Betriebe. Zier- und Geschirrporzellane sind ebenso vertreten wie elektrotechnisches Porzellan und die Ingenieurkeramik. Gemeinsam mit dem Museum Eisfeld werden ausserdem die historischen Betriebe im Überblick vorgestellt.
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Rudolf Schnyder, Bulletin Nr. 76, S.16
Ort | Adresse | Beschreibung |
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Lyon | Musée Gadagne | Seit dem 12. Mai 2009 ist das Musée Gadagne (das historische Museum der Stadt Lyon) mit seiner schönen Sammlung an Fayencen von Nevers und von Lyon wieder geöffnet. www.gadagne.musees.lyon.fr |
Rudolf Schnyder, Bulletin Nr. 74, S.15
Ort | Adresse | Beschreibung |
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Hamburg | Museum für Kunst und Gewerbe | Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg besitzt weltweit bewunderte Sammlungen von Porzellan und Fayencen, die immer einen Besuch lohnen. Schon der Gründer des Hauses, Justus Brinkmann, war der Keramik leidenschaftlich zugetan; sein Vorbild hat bewirkt, dass dem Museum in der Folge so hervorragende Porzellansammlungen wie jene von Eduard L. Behrens, Ludwig Hansing und Erich und Ilse Müller-Stinnes geschenkt wurden. Als grosszügige Dauerleihgaben sind dort auch die prächtigen Sammlungen Blohm, Hoffmeister und Reichmann zu bewundern. Schwerpunkte in der Sammlung des Museums bilden Fayencen von Delft, dem Ausgangspunkt für viele Manufakturgründungen in Deutschland, sowie Fayencen von Nürnberg, Strassburg, Höchst und aus dem norddeutschen Raum. Umfangreiche Bestände aus Meissen, aber auch aus Nymphenburg, Frankenthal, Berlin und Fürstenberg, sind Höhepunkte in der Porzellanabteilung. |
Rudolf Schnyder, Bulletin Nr. 73, S.11
Ort | Adresse | Beschreibung |
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Zürich | Zunfthaus zur Meisen | Neueröffnung der Porzellan- und Fayenceausstellung Nach ihrem Ausflug an den Genfersee - in die Ausstellungsräume von Schloss Prangins - kehrt die Porzellan- und Fayencesammlung des 18. Jahrhunderts wieder nach Zürich ins Zunfthaus zur Meisen zurück. Seit kurzem präsentieren sich Fayencen sowie Porzellan aus Zürich und Nyon neu angeordnet, neu kontextualisiert und neu ausgeleuchtet. Gut 50 Jahre nach der Ersteinrichtung zeigt sich die Porzellan- und Fayencesammlung neu ausgestellt in den wundervollen Barockräumen des Zunfthauses zur Meisen. Hier findet die Sammlung die ihr gebührende Beachtung und wird künftig durch die wechselnde Präsentation weiterer Bestände der Keramiksammlung der Landesmuseen ergänzt. Der Rundgang im grossen Zunftsaal ist einerseites chronologisch, andererseits nach folgenden Themen aufgebaut: - Schweiz, Europa und Fernost - Schweizer Fayencen - Zürcher Porzellanmanufaktur 1763-1790 - Porzellanmanufaktur von Nyon 1781-1813 Hervorzuheben sind im Ausstellungsbereich "Zürcher Porzellanmanufaktur 1763-1790" als zusätzliche Exponate die Porträts von Salomon Gessner und seiner Frau Judith Gessner-Heidegger, dem eigentlichen Initiator der Zürcher Porzellanmanufaktur. Diese Bronzebüste stammt von Johann Valentin Sonnenschein, aus Stuttgart zugezogener Bildhauer, der 1775 dem Klassizismus in Zürich zum Durchbruch verhalf. Er war ebenfalls für die Porzellanmanufaktur tätig und man begegnet seinem Schaffen mehrfach in der Ausstellung. So wurde beispielsweise der im Flügelzimmer präsentierte Tafelaufsatz zum Einsiedler Service, dem einzigen Schweizer Staatsservice des 18. Jahrhunderts, von ihm entworfen. Ebenso sind im Flügelzimmer unterschiedliche Tee-Services zu sehen, die einfach bis sehr aufwändig dekoriert sind, entsprechend den Kategorien des gedruckten Preisverzeichnisses der Zürcher Porzellanmanufaktur von 1769 |
Rudolf Schnyder, Bulletin Nr. 72, S. 16-17