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Title
Ausstellungen / Expositions
Basel
Haus zum Kirschgarten www.hmb.ch
WILDSAU UND KOPFSALAT. Sie gehören zu den grossen Schätzen der Keramikkunst: Terrinen in Gestalt von Tieren sowie täuschend echt wirkende Teller mit Oliven oder Salat, die in der Strassburger Fayencemanufaktur der Familie Hannong gefertigt wurden. Eine neue Präsentation rückt diese Kostbarkeiten in den Blickpunkt und stellt sie in den Kontext der damaligen Tafelkultur. (bis 31.12.26)
Bonfol
Musée de la poterie www.jurapoterie.ch
PASSÉ PRÉSENT. LES MAINS DANS L’ARGILE. L’histoire de la poterie de Bonfol - histoire et production d’importance nationale qu’aucune institution de renom dans notre pays ne s’était encore intéressée à mettre en lumière. La Fondation Poteries de Bonfol a dès lors décidé d’y remédier, en retraçant dans la nouvelle exposition le destin des entreprises actives de la fin du 19e siècle à aujourd’hui. Un important travail de recherche a été effectué, pour présenter les cinq sites principaux et les nombreux fours de potier qui ont fonctionné au 20e siècle. (bis 19.10.25)
-Poterie de Bonfol www.poterie-bonfol.jimdofree.com
AU DELA DES APPARENCES. (ab 27.9.25)
Genf
Musée Ariana www.musee-ariana.ch
-TENDER BUTTONS. Inspirée d’un recueil de poésie de Gertrude Stein, l’exposition propose une approche transdisciplinaire et plurielle à une typologie d’objet singulière. Les boutons en céramique et verre se révèlent les supports d’expérimentations formelles, mais aussi sources de survie, d’expression identitaire et de collaboration. Les histoires sociales méconnues de ces objets portés au quotidien sont mises en vitrine dans une architecture aux allures des passages couverts commerciaux du 19e siècle, période phare pour l’industrialisation du bouton en porcelaine et en verre. (bis 4.10.26)
-SIMULTANÉS. Marie Ducaté (*1954) est une artiste polyvalente active depuis les années 1980. Initialement issue de la peinture, elle investit de nombreux médiums artistiques, de la céramique au verre en passant par le dessin et le textile pour matérialiser une œuvre totalisante. Au Musée Ariana, l’artiste vient transposer l’esprit et des indices autour de l’aménagement de son atelier. L’espace accueille ainsi un théâtre d’objets en céramique, papier calque, aquarelle, textile, et verre, au croisement de la culture pop et de l’histoire de l’art. (20.2.26–29.11.26)
Heimberg
Museum zur alten Töpferei www.museum-heimberg.ch
LINA HÄNNI-ZAUGG (1902-1990). 1901 erbaute der Hafner Gottlieb Hänni die Töpferei an der Alten Bernstrasse 161 in Steffisburg. Nach seinem Tod führte sein Sohn Gottfried den Betrieb weiter. Ab 1938 übernahm das Töpfer-Ehepaar Robert und Lina Hänni-Zaugg in der dritten Generation den Betrieb, doch waren ihnen nur neun gemeinsame Jahre vergönnt. Nach dem frühen Tod ihres Gatten führte Lina Hänni den Betrieb bis 1971 weiter, als aussergewöhnliche Malerin arbeitete sie bis kurz vor ihrem Tod für die heute noch aktive Nachfolgefirma Töpferei Stähli. (ab 17.10.25)
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Langenthal
Museum Langenthal www.museumlangenthal.ch
OBJEKTE DER BEGIERDE II. – VOM SAMMELN UND BEWAHREN. Das Sammeln von historischen Objekten und Dokumenten ist eine zentrale Aufgabe des Museums. Sie machen es zum Ort der Erinnerung und Reflexion über die Geschichte der Region und ihrer Bewohner. Die Ausstellung vergleicht das Sammeln des Museums als öffentlicher Institution mit privater Sammelleidenschaft. Neben drei Privatsammlungen zu anderen Themen wie Brauereigeschichte, Autoschildern oder Orden wird anhand der umfangreichen Bestände Langenthaler Porzellan thematisiert, wie das Museum sammelt: von der Sammlungsstrategie, den Abklärungen und Arbeitsschritten bis zur Aufnahme in die Sammlung. (bis 1.2.26)
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Nyon
Château de Nyon www.chateaudenyon.ch
LE COQ ET LA SIRÈNE. Œuvres de Jean Lurçat. (27.2.–10.5.26)
Winterthur
Gewerbemuseum www.gewerbemuseum.ch
BACKSTEIN RELOADED. Seit der Antike ist der Backstein ein zentraler Baustoff, der Städte prägt und Geschichte erzählt. Von den Mauerwerken Roms bis zu zeitgenössischen Bauprojekten zeigt er seine Vielfalt als Material, Gestaltungselement und Träger kultureller Bedeutung. Vom handgefertigten Vollstein zum wärmedämmenden Grossblockstein haben sich die Herstellungsverfahren im Zuge der Industrialisierung und neuer ökologischer Herausforderungen jedoch stark verändert. Die Ausstellung versammelt Arbeiten aus Architektur, Design und Kunst, die das Material aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Dabei stehen Herstellung, ökologische Eigenschaften sowie gestalterische Innovationen und künstlerische Neuinterpretationen im Mittelpunkt. So wird gezeigt, wie ein traditionsreicher Baustoff auch heute vielfältige Möglichkeiten eröffnet und sich immer wieder neu erfinden lässt. (12.6–1.11.26)
Zürich
Museum für Gestaltung www.museum-gestaltung.ch
SWISS DESIGN COLLECTION. Die neue Dauerausstellung präsentiert rund 2500 Objekte aus den Bereichen Grafik, Typografie, Plakatgestaltung, Textil, Produktdesign und Kunstgewerbe. Im neu zugänglichen Archiv können auch die gelagerten Objekte hautnah erlebt werden. Jedes Objekt hat eine einzigartige Geschichte und ist Ergebnis eines Gestaltungsprozesses. Zudem zeigt die Ausstellung in temporären Inszenierungen unterschiedliche Perspektiven auf die Sammlungsbestände. Im integrierten Studio kann das Publikum selbst gestalten, Design ausprobieren, Wissen vertiefen, sich austauschen oder einfach entspannen. (seit 11.4.25)
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Wien (A)
MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst www.mak.at
VALLY WIESELTHIER (ab 28.4.26)
Wien (A)
Porzellanmuseum im Augarten www.augarten.com
CAPRI. ITALIEN IN PORZELLAN. Die Ausstellung beleuchtet die vielfältigen Beziehungen zwischen Wien und dem ersehnten Süden als Inspirationsquelle für stilvolle Genüsse, Poesie, Abenteuer und Traumwelten und nicht zuletzt die damit verbundene Kunst des Wiener Porzellans. Wann kamen eigentlich die ersten Zitronenbäume nach Wien? Woher der Karfiol? Die Spuren vieler kulinarischer Gewohnheiten Wiens führen nach Italien. Aber auch in der Sprache, der Architektur, der Musik und der Stadtgeschichte wird die Nähe zum südlichen Nachbarland deutlich. Bereits um 1790 dekorierten Landschaftsmaler Wiener Porzellan mit Ansichten italienischer Landschaften, Sehenswürdigkeiten und dem lavaspeienden Vesuv. 1897 schreibt Josef Hoffmann (1870-1956) über seinen Besuch auf Capri von dem besonderen Licht, der Freundlichkeit, dem Weiß der Architektur und dem blauen Himmel. Dachte er daran, als er später sein berühmtes Mokkaservice für die Porzellanmanufaktur Augarten entwarf? (bis 11.4.26)
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Dresden (D)
Japanisches Palais www.japanisches-palais.skd.museum
DIE BLAUEN SCHWERTER – MEISSEN IN DER DDR. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Meissener Porzellanmanufaktur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum steht das Künstlerkollektiv um Ludwig Zepner, Heinz Werner und Peter Strang. Ihre bekanntesten Entwürfe waren angeregt von Trickfilmen, Theaterinszenierungen oder literarischen Motiven. Trotz aller Widersprüche zur sozialistischen Staatsform blieb die barocke Tradition der Porzellanmanufaktur prägend. Monumentale Wandbilder für Bauten der DDR, Staatsgeschenke und eine Medaille, die Sigmund Jähn bei seinem Weltraumflug im Gepäck hatte, zeugen vom hohen Prestigewert des Meissener Porzellans. (bis 22.2.26)
Fürstenberg (D)
Museum Schloss Fürstenberg www.fuerstenberg-schloss.com
DER EDLE AKT: PORZELLAN UND EROTIK. Nackte Körper, zärtliche Umarmungen, provokante Posen: Die europäische Porzellankunst ist voll von erotischen Motiven und Botschaften – und manchmal scheint das Material selbst zu flirten. Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: Seit dem 18. Jahrhundert spielen Erotik, Sexualität und Geschlecht eine überraschend deutliche Rolle in den zarten, glänzenden Figuren und Gefässen. Zwischen Rokoko-Leichtsinn und zeitgenössischer Körperpolitik entfalten sich Geschichten von Lust und Verlangen, von sozialen Regeln, Tabus – und ihrer lustvollen Überschreitung. Erleben Sie, wie Porzellan nicht nur erotische Motive zeigt, sondern selbst aufgeladen wird: als Objekt der Begierde, als Projektionsfläche, als Kunst, die mehr enthüllt, als sie verbirgt.(28.3.-1.11.26)
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Höhr-Grenzhausen (D)
Keramikmuseum Westerwald www.keramikmuseum.de
-DIE BAUHAUS KERAMIKKLASSE 1920-1925. INSEL DER EIGENBRÖTLER. Ein Wer sich Anfang des 20. Jahrhunderts für eine Ausbildung in der Keramik entschied, hatte drei Möglichkeiten: Lehre, Ausbildung an einer Fachschule oder Studium an einer Kunstgewerbeschule. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Bildungsspektrum um das Bauhaus in Weimar ergänzt, das eine eigene Keramikklasse ins Leben rief. Eine kleine Gruppe junger Menschen mit unterschiedlichen Ausbildungen fühlte sich magisch vom Bauhaus-Ideal angezogen. Alle einte der Wunsch, als künstlerische Avantgarde die traditionellen Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst zu überwinden. (bis 7.6.26)
-JAN BONTJES VAN BEEK. Das ergreifende Leben von Jan Bontjes van Beek (1899–1969) widerspiegelt Tiefen und Höhen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Er traf 1919 in der Worpsweder Künstlerkolonie ein und fand bald ein Zuhause bei der Familie Breling in Fischerhude, die ihn mit der Keramik vertraut machte. Mit Unterstützung seiner zweiten Frau, der Architektin Rahel Weisbach, zog er 1933 nach Berlin, wo sein Atelier zu einem bekannten Treffpunkt für viele Künstler wurde. Er wurde von den Nationalsozialisten verhaftet, seine Tochter Cato im Strafgefängnis Plötzensee hingerichtet. Nach Kriegsende entschied sich Jan Bontjes van Beek für eine Lehrtätigkeit an der Ost-Berliner Kunsthochschule Weissensee, konnte sich jedoch mit dem SED-Regime nicht arrangieren. Er fasste dann mit der Lehre zunächst in West-Berlin und schliesslich in Hamburg Fuss und führte seine keramischen Arbeiten fort. Die im Nebenraum ausgestellten Werke von Christine Atmer de Reig, Antje Brüggemann, Volker Ellwanger, Martin Schlotz und Barbara Stehr zeigen, welchen Einfluss Bontjes auf die deutsche Gefässkeramik ausgeübt hat. (bis 6.4.26)
Köln (D)
Museum für Ostasiatische Kunst www.museum-fuer-ostasiatische-kunst.de
MYTHOS MING. BLAU-WEISSES PORZELLAN, 1368 bis 1644. Chronologisch zeichnet die Ausstellung die künstlerische und technische Entwicklung des Blau-Weiss-Porzellans und seiner Handelsgeschichte von der Frühphase der Ming-Dynastie bis zu ihrem Untergang im 17. Jahrhundert nach. Neben der Produktion für den Hof wird Handelsware für verschiedene regionale Märkte ins Licht gerückt sowie die Versuche persischer, türkischer und europäischer Fayencemanufakturen die chinesischen Vorbilder zu imitieren. Die Exponate werden durch visuelles Material, wie Malereien, persische Miniaturen und Fotografien ergänzt. Gezeigt werden Objekte aus Eigenbestand des Museums, Dauerleihgaben der Peter und Irene Ludwig Stiftung, Leihgaben städtischer Kölner und niederländischer Museen sowie wichtiger deutscher Privatsammler. (bis 12.4.26)
Leipzig (D)
Grassi Museum für Angewandte Kunst www.grassimak.de
-FORMEN DER ANPASSUNG. KUNSTHANDWERK UND DESIGN IM NATIONALSOZIALISMUS. Sind Objekte des täglichen Gebrauchs wie Vasen, Kannen, Gerät oder Möbel, die zwischen 1933 und 1945 entstanden, ideologisch aufgeladen oder stehen sie gar für das verbrecherische NS-Regime? Die Ausstellung nähert sich einem wenig erforschten Kapitel deutscher Gestaltungsgeschichte. Sie untersucht das Zusammenspiel von Kunsthandwerk, Design und politischer Ideologie und zeigt, wie stark der NS-Staat Gestaltung, Produktion und Repräsentation beeinflusste. Zugleich wird nach Handlungsspielräumen in diesem autoritären System gefragt. Dabei geht es nicht nur um Form und Ästhetik, sondern um die politische und gesellschaftliche Funktion von Gestaltung im Kontext diktatorischer Macht. (bis 12.4.26)
-GEFÄSS | SKULPTUR 4. DEUTSCHE UND INTERNATIONALE KERAMIK SEIT 1946. Drei vielbeachtete Ausstellungen widmete das Museum bereits künstlerischer Studiokeramik. Neuzugänge aus zahlreichen Schenkungen der letzten Jahre geben nun Anlass für eine weitere Ausgabe der Fortsetzungsausstellung GEFÄSS | SKULPTUR, die in der Pfeilerhalle zu sehen sein wird. Sie zeichnet die künstlerischen Entwicklungen bis in die jüngste Gegenwart nach und geht den ästhetischen Zwiesprachen der keramischen Arbeiten, ihrer Formenkraft und Glasurschönheit nach – dabei immer wieder das Verhältnis von Gefäss und Skulptur auslotend. (8.11.25–4.10.26)
Staufen (D)
Keramikmuseum Staufen www.landesmuseum.de
JUGENDSTIL INTERNATIONAL. Der Jugendstil war eine Epoche, die durch eine unbändige Experimentierfreude gekennzeichnet war. Während einige das florale Formenvokabular bevorzugten, ließen sich andere für die geometrisierende Jugendstilvariante begeistern. Dazu kamen abweichende nationale und regionale Ausprägungen. Die Ausstellung widmet sich dem großen Reichtum an Jugendstilvarianten in den jeweiligen Ländern. (ab Frühjahr 2026)
Nancy (F)
Musée des Beaux-Arts www.musee-des-beaux-arts.nancy.fr
NANCY 1925. UNE EXPERIENCE DE LA VIE MODERNE. Cent ans après l’Exposition internationale des arts décoratifs et industriels modernes de Paris en 1925, nous proposons de resituer la genèse et les développements de l’Art déco à Nancy, en retraçant une histoire du goût dans les arts décoratifs de 1900 à la fin des années 1930. L’exposition retrace l’histoire des arts industriels lorrains. Elle met à l’honneur les collections municipales, dont des fonds inédits, ainsi que de nombreux prêts provenant de collections particulières - des pièces de mobilier, verre, céramique, vitrail, sculpture, peinture, orfèvrerie, photographie, cinéma, documentation visuelle et sonore, aux côtés d’objets et de témoignages du quotidien. (bis 1.3.26)
Paris (F)
Musée des Arts décoratifs www.madparis.fr
1925-2025. CENT ANS D’ART DECO. Voyage au cœur de la création des années folles et de ses chefs-d’œuvre patrimoniaux avec l’exposition « 1925-2025. Cent ans d’Art déco ». Mobilier sculptural, bijoux précieux, objets d’art, dessins, affiches et pièces de mode : près de 1000 œuvres racontent la richesse, l’élégance et les contradictions d’un style qui continue de fasciner. (bis 26.4.26)
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Faenza (I)
Museo Internazionale delle Ceramiche www.micfaenza.org
ALCHIMIA GINORI 1737-1896. ARTE E TECNICA IN MANIFATTURA. La mostra rilegge due secoli di storia della manifattura di Doccia, proponendo una narrazione inedita dell’evoluzione della ceramica nel XVIII e XIX secolo. Attraverso un’ampia selezione di opere e manufatti provenienti dalle collezioni del Museo Ginori e del MIC, l’esposizione mette in scena la dialettica tra creatività e limiti imposti dalla materia, tra ricerca estetica e progresso scientifico, tra tradizione e mutevolezza del gusto della committenza. (bis 2.6.26)