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Ausstellungen / Expositions
Basel
Museum Kleines Klingenthal www.mkk.ch
BASEL AUF DEM TELLER – KULINARISCHE STADTGESCHICHTE(N). Die Reise durch Basels Esskultur beginnt mit der Basler Kochschule von 1877 und führt weiter durch die kulinarische Vielfalt der Stadt – serviert in thematischen Häppchen aus Vergangenheit und Gegenwart. Erzählt wird die Geschichte typischer Spezialitäten, der Wandel von Einkaufsmöglichkeiten, aber auch die einschneidende Lebensmittelrationierung in Kriegszeiten. Neben bürgerlichen Ess- und Tischsitten sowie überlieferten Rezepten aus dem alten Basel beleuchtet die Ausstellung auch Basler Erfindungen der Lebensmittelindustrie und Facetten der heutigen Gastro-Szene. Ergänzend bietet das Historische Museum Basel die Führung «Bürgerliche Tischkultur: Kostbares Geschirr auf Basler Tafeln des 18. Jahrhunderts» im Haus zum Kirschgarten an (Informationen und Termine: www.hmb.ch) (bis 21.3.27)
Pharmaziemuseum Basel www.pharmaziemuseum.ch
FRAGILE MASTERPIECES: KERAMIK IN DER RENAISSANCE-APOTHEKE. Die Ausstellung untersucht die Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Kunst, Gesundheit und Globalisierung im frühneuzeitlichen Europa am Beispiel der Apothekengefässe. Die Keramikgefässe dienten der Aufbewahrung von Zutaten und fertigen Arzneimittel und prägten das Bild der Apotheke für Jahrhunderte. Als kunstvoll gestaltete Objekte veranschaulichen sie die zentrale Rolle der Apotheke als Teil einer eng verflochtenen Handels- und Wissensgemeinschaft. Diese als Albarelli bezeichneten Apothekengefässe ermöglichten einem ausgewählten Personenkreis, im Umfeld der schnell fortschreitenden pharmazeutischen und medizinischen Entwicklung, ihre Autorität und Herrschaft über Wissen und Praxis auszustrahlen. Mit dem Blick auf die Materialität der Gefässe zeigt die Ausstellung die kontinuierliche Suche nach neuen Erkenntnissen und neuen Technologien sowie die Austauschnetzwerke von Rohstoffen und Wissen. Albarelli sind ein charakteristisches Beispiel für das Experimentieren und Transformieren von Rohstoffen, welche die Keramikwerkstätten mit den Apothekenpraktiken verbanden. Zum ersten Mal ist der Majolika-Sammlung des Pharmaziemuseums eine eigene Sonderausstellung in Verknüpfung mit aktueller Forschung gewidmet. Sie umfasst nicht nur eine kunst- und pharmaziegeschichtliche, sondern auch eine naturwissenschaftliche Erforschung, bei der Bemalung und Glasur untersucht wurden. (16.10.26-31.1.27)
Bonfol
Musée de la poterie www.jurapoterie.ch
PASSÉ PRÉSENT. LES MAINS DANS L’ARGILE. L’histoire de la poterie de Bonfol - histoire et production d’importance nationale qu’aucune institution de renom dans notre pays ne s’était encore intéressée à mettre en lumière. La Fondation Poteries de Bonfol a dès lors décidé d’y remédier, en retraçant dans la nouvelle exposition le destin des entreprises actives de la fin du 19e siècle à aujourd’hui. Un important travail de recherche a été effectué, pour présenter les cinq sites principaux et les nombreux fours de potier qui ont fonctionné au 20e siècle. (bis 18.10.26)
Carouge
Musee de Carouge www.carouge.ch/musee
LE MOUVEMENT. Le Musée vous invite à découvrir les œuvres sélectionnées pour la 20e édition du Concours international de céramique. Cette édition témoigne d'un succès exceptionnel, avec 836 candidatures provenant de 63 pays. Les 39 œuvres retenues, réalisées par des artistes de 18 nationalités issues de 15 pays, offrent un panorama fascinant de la création céramique contemporaine. Autour du thème du mouvement, elles explorent des approches figuratives, abstraites ou conceptuelles, dans une diversité de formes, de techniques et de sensibilités. (19.9.- 29.11.26)
Genf
Musée Ariana www.musee-ariana.ch
-TENDER BUTTONS. Inspirée d’un recueil de poésie de Gertrude Stein, l’exposition propose une approche transdisciplinaire et plurielle à une typologie d’objet singulière. Plus de 300 boutons dialoguent avec des œuvres du Musée Ariana, datant du 18e siècle à nos jours. Les boutons en céramique et verre se révèlent les supports d’expérimentations formelles, mais aussi sources de survie, d’expression identitaire et de collaboration. Les histoires sociales méconnues de ces objets sont mises en vitrine dans une architecture aux allures des passages couverts commerciaux du 19e siècle, période phare pour l’industrialisation du bouton en porcelaine et en verre. (bis 4.10.26)
-SIMULTANÉS. Marie Ducaté (*1954) est une artiste polyvalente active depuis les années 1980. Initialement issue de la peinture, elle investit de nombreux médiums artistiques, de la céramique au verre en passant par le dessin et le textile pour matérialiser une œuvre totalisante. Au Musée Ariana, l’artiste vient transposer l’esprit et des indices autour de l’aménagement de son atelier. L’espace accueille ainsi un théâtre d’objets en céramique, papier calque, aquarelle, textile, et verre, au croisement de la culture pop et de l’histoire de l’art. (bis 29.11.26)
Heimberg
Museum zur alten Töpferei www.museum-heimberg.ch
WIE DAS ALLTAGSGESCHIRR IN DIE HAUSHALTE KAM. Um 1870 haben heftige Unwetter das Simmental heimgesucht. Ein Erdrutsch hat die nördliche Grundmauer eines Gebäudes eingedrückt, das gelagerte Material zerstört und zugeschüttet. Bewohnt wurde das Gebäude zu dieser Zeit von zwei Familien, die sich das Haus teilten. Geld war Mangelware, die Menschen lebten in Armut. Vater Jakob Knutti musste seinen Verdienst ausserhalb der Landwirtschaft suchen. Als Hausierer und «Chacheliträger» brachte er Gebrauchsgeschirr aus Heimberg ins Niedersimmental. Nicht selten kam es wegen fehlender Finanzen der Käufer zu einem Tausch mit Leder, Lumpen und Knochen. So war sein Händlerdepot neben Heimberger Geschirr mit Glas und allerlei Tauschgegenständen gefüllt. Bis zum Tag, an dem die Schlammlawine es zerstörte und die Scherben 130 Jahre zugedeckt blieben. (Vernissage 4.9.26)
Lausanne
Mudac www.mudac.ch
EDOUARD CHAPALLAZ. Le mudac met à l’honneur Edouard Chapallaz, l’une des figures marquantes de la céramique suisse et européenne du 20e siècle. À travers un ensemble exceptionnel d’œuvres de la collection du musée, cette exposition invite à redécouvrir un créateur dont la recherche incessante a profondément renouvelé le rapport entre forme, matière et feu. Maître incontesté du grès et des émaux, Chapallaz a développé une œuvre singulière, enracinée dans la terre et les paysages qui l’entouraient. Au-delà de leurs qualités esthétiques, ses œuvres célèbrent la lenteur, l’attention portée à la matière et le respect des processus naturels. Installée dans Le carré, nouvel espace du mudac, ce projet s’inscrit dans les Archives du Design Romand, une initiative du mudac dédiée à l’histoire et à la recherche du design en Suisse romande. (25.9.26-31.1.27)
Winterthur
Gewerbemuseum www.gewerbemuseum.ch
BACKSTEIN RELOADED. Seit der Antike ist der Backstein ein zentraler Baustoff. Von den Mauerwerken Roms bis zu zeitgenössischen Bauprojekten zeigt er seine Vielfalt als Material, Gestaltungselement und Träger kultureller Bedeutung. Bis heute wird er aus dem natürlichen Rohstoff Lehm hergestellt. Vom handgefertigten Vollstein zum wärmedämmenden Grossblockstein haben sich die Herstellungsverfahren im Zuge der Industrialisierung und neuer ökologischer Herausforderungen jedoch stark verändert. «Backstein reloaded» versammelt Arbeiten aus Architektur, Design und Kunst, die das Material aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Dabei stehen Herstellung, ökologische Eigenschaften sowie gestalterische Innovationen und künstlerische Neuinterpretationen im Mittelpunkt. So zeigt die Ausstellung, wie ein traditionsreicher Baustoff auch heute noch vielfältige Möglichkeiten eröffnet und sich immer wieder neu erfinden lässt. (bis 1.11.26)
Zürich
Museum für Gestaltung www.museum-gestaltung.ch
SWISS DESIGN COLLECTION. Die neue Dauerausstellung präsentiert rund 2500 Objekte aus den Bereichen Grafik, Typografie, Plakatgestaltung, Textil, Produktdesign und Kunstgewerbe. Im neu zugänglichen Archiv können auch die gelagerten Objekte hautnah erlebt werden. Jedes Objekt hat eine einzigartige Geschichte und ist Ergebnis eines Gestaltungsprozesses. Zudem zeigt die Ausstellung in temporären Inszenierungen unterschiedliche Perspektiven auf die Sammlungsbestände. Im integrierten Studio kann das Publikum selbst gestalten, Design ausprobieren, Wissen vertiefen, sich austauschen oder einfach entspannen. (seit 11.4.25)
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Wien (A)
MAK - Museum für angewandte Kunst www.mak.at
VALLY WIESELTHIER. BILD UND TON. Das MAK widmet sich erstmals umfassend der Karriere der Keramikerin Vally Wieselthier (1895–1945) in Europa und in den Vereinigten Staaten, wo sie ab 1928 lebte und arbeitete. Anlass für die Schau gibt die Übernahme eines Teilnachlasses ihres Œuvres aus dem Besitz ihrer amerikanischen Familie. Wieselthier war Schülerin von Josef Hoffmann und Michael Powolny an der Wiener Kunstgewerbeschule und gilt als prominenteste Vertreterin der ganz von Künstlerinnen geprägten Wiener-Werkstätte-Keramik. Ab 1927 leitete sie die Produktionsstätte und entwickelte eine neue Form der Keramikskulptur von bis dahin unbekannter Expressivität. (bis 10.1.27)
Wien (A)
Porzellanmuseum im Augarten www.augarten.com
EINFACH MODERN. PORZELLAN UM 1800. Radikal wirkt der Wandel von reicher Ornamentik zu rationaler Schönheit, die noch heute modern erscheint. Die Zeit zwischen 1800 und 1830 war an Buntheit kaum zu übertreffen, jedoch alles andere als einfach und sorglos. In Lebensräumen sowie den Dingen des Alltags leuchtete sie als unmissverständliches Signal optimistischer Visionen und dem Sehnen nach Individualität und einer besseren Welt. In allen Bereichen des Dekorativen wurde der Verzicht auf vordergründigen Luxus zur zeitgenössischen Kostbarkeit. „Wahrheit“ und „Harmonie“ zählten zu den wesentlichen Ingredienzien eines zeitgemäss guten Geschmacks. (bis 27.2.27)
Berlin (D)
Kunstgewerbemuseum www.smb.museum
2101 – FUTURE CERAMICS. TISCHKULTUR DER ZUKUNFT. Wie werden die Menschen in Zukunft leben? Und wie werden sie essen und trinken, welche alltäglichen Rituale der Tischkultur könnten sich im Jahr 2101 entwickeln? Mit diesen Fragen haben sich Studierende der Universität der Künste (UdK) im Rahmen des Seminars „2101 – FUTURE CERAMICS | Tischkultur der Zukunft“ unter der Leitung von Prof. Julia Läufer intensiv beschäftigt. Zwölf Arbeiten sind nun im Berliner Kunstgewerbemuseum zu sehen. (bis 28.2.27)
Bröhan-Museum www.broehan-museum.de
PLATTENSAMMLUNG. SPRITZDEKOR-KERAMIK AUS DEM BRÖHAN MUSEUM
Leuchtende Farben, geometrische Muster und avantgardistische Formen: Die Sammlung umfasst mehr als 350 Tortenplatten. Fast alle stammen aus der Zeit der Weimarer Republik und verbinden Einflüsse von Art Déco, Bauhaus, Kubismus und Konstruktivismus. Die Ausstellung beleuchtet den Siegeszug der Tortenplatte in Deutschland von den 1920er Jahren bis zu ihrem Höhepunkt um 1930. Maschinelle Produktionsverfahren ermöglichten günstige Serienware. So wurde die Tortenplatte vom Luxusobjekt zum erschwinglichen Alltagsgegenstand und zu einem Symbol moderner Konsumkultur. (bis 9.5.27)
Düsseldorf (D)
Hetjens-Museum www.duesseldorf.de/hetjens
DIE PORZELLANSAMMLUNG VAN MEETEREN. Die Sammlung umfasst rund 100 Meissener Porzellane, hauptsächlich Figuren aus der Zeit um 1750. Aufgrund der Qualität, des Alters sowie der Seltenheit der Objekte zählt sie zu den besten Sammlungen Westdeutschlands. Anlässlich des 100. Geburtstags von Udo van Meeteren wird die vollständige Sammlung im Hetjens präsentiert, das der Familie auf besondere Weise verbunden ist. Bereits Olga van Meeteren übergab dem Museum bedeutende Stücke als Geschenk. Udo van Meeteren führte gemeinsam mit seiner Frau Irmel diese Tradition fort. Zudem hat die Stiftung van Meeteren Projekte des Museums grosszügig unterstützt. Die Sonderausstellung ist eine Hommage an die Familie van Meeteren als Kunstsammler und bedeutende Mäzene der Düsseldorfer Kulturlandschaft. (ab 3.12.26)
Fürstenberg (D)
Museum Schloss Fürstenberg www.fuerstenberg-schloss.com
DER EDLE AKT: PORZELLAN UND EROTIK. Nackte Körper, zärtliche Umarmungen, provokante Posen: Die europäische Porzellankunst ist voll von erotischen Motiven und Botschaften – und manchmal scheint das Material selbst zu flirten. Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: Seit dem 18. Jahrhundert spielen Erotik, Sexualität und Geschlecht eine überraschend deutliche Rolle in den zarten, glänzenden Figuren und Gefässen. Zwischen Rokoko-Leichtsinn und zeitgenössischer Körperpolitik entfalten sich Geschichten von Lust und Verlangen, von sozialen Regeln, Tabus – und ihrer lustvollen Überschreitung. (bis 20.12.26)
Höhr-Grenzhausen (D)
Keramikmuseum Westerwald www.keramikmuseum.de
FARBENFROHE LEBENSLUST. DIE INDUSTRIEKERAMIK DER NACHKRIEGSZEIT. Das Kannenbäckerland ist weltweit für seine salzglasierte, grau-blaue Keramik bekannt. Doch die Region bietet bereits seit rund 150 Jahren keramisch weit mehr als nur traditionelles Steinzeug. Diese Ausstellung lenkt den Blick auf eine Epoche, die im Westerwald mehr Beachtung verdient: die seriell produzierte Keramik der Nachkriegszeit. (bis 4.4.27)
Leipzig (D)
Grassi Museum für Angewandte Kunst www.grassimak.de
GEFÄSS | SKULPTUR 4. DEUTSCHE UND INTERNATIONALE KERAMIK SEIT 1946. Drei Ausstellungen widmete das Museum bereits künstlerischer Studiokeramik. Viele herausragende Neuzugänge aus zahlreichen Schenkungen der letzten Jahre geben nun Anlass für eine weitere Ausgabe der Fortsetzungsausstellung GEFÄSS | SKULPTUR, die in der Pfeilerhalle zu sehen ist. Sie zeichnet die künstlerischen Entwicklungen bis in die jüngste Gegenwart nach und geht den ästhetischen Zwiesprachen der keramischen Arbeiten, ihrer Formenkraft und Glasurschönheit nach – dabei immer wieder das Verhältnis von Gefäss und Skulptur auslotend. (bis 4.10.26)
Selb (D)
Porzellanikon www.porzellanikon.org
FRITZ KLEE – EIN SELBER WIDER WILLEN? Ursprünglich 1908 widerwillig aus München „in den Provinzort“ Selb gekommen, blieb Fritz Klee als Direktor der neugegründeten Fachschule für Porzellanindustrie und entwickelte sich zu einer zentralen Figur des kulturellen Lebens vor Ort. Im Porzellanikon erwartet Sie eine Ausstellung, die anhand der Lebensgeschichte eines Mannes Porzellan- und Kulturgeschichte in Selb erleben lässt. Erfahren Sie Interessantes zur Gründung der Fachschule für Porzellanindustrie bis zum Ausscheiden ihres Direktors Professor Fritz Klees dreißig Jahre später! Bestaunen Sie Klees faszinierende Originalentwürfe sowie Porzellane, die in der Fachschule und den Fabriken in Selb entstanden sind! (bis 15.11.26)
Staufen (D)
Keramikmuseum Staufen www.landesmuseum.de
JUGENDSTIL INTERNATIONAL. Der Jugendstil war eine Epoche, die durch eine unbändige Experimentierfreude gekennzeichnet war. Während einige das florale Formenvokabular bevorzugten, ließen sich andere für die geometrisierende Jugendstilvariante begeistern. Dazu kamen abweichende nationale und regionale Ausprägungen. Die Ausstellung widmet sich dem großen Reichtum an Jugendstilvarianten in den jeweiligen Ländern. (bis 28.11.27)
Marseille (F)
Musée de Notre-Dame de la Garde www.basiliquenotredamedelagarde.com
FAIENCE & DEVOTION. MARSEILLE – MOUSTIERS AUX XVIIe et XVIIIe SIECLES. L’exposition met en lumière un aspect essentiel de la faïence provençale : son lien étroit avec la vie religieuse et la dévotion. Près de 150 pièces, issues de collections publiques et privées, souvent inédites, illustrent la richesse des productions marseillaises et moustériennes : plats historiés, pots d’apothicairerie, plaques en relief, statues et bénitiers. Les ateliers marseillais, notamment ceux de Saint-Jean-du-Désert et de Joseph Fauchier, dialoguent avec les manufactures de Moustiers. Décors bibliques, figures sacrées et emblèmes religieux témoignent d’une société profondément marquée par la foi. (bis 15.11.26)