Ausstellungen                                           

Basel

Haus zum Kirschgarten - www.hmb.ch

  • WILDSAU UND KOPFSALAT. Sie gehören zu den grossen Schätzen der Keramikkunst: Terrinen in Gestalt von Tieren sowie täuschend echt wirkende Teller mit Oliven oder Salat, die in der Strassburger Fayencemanufaktur der Familie Hannong gefertigt wurden. Eine neue Präsentation rückt diese Kostbarkeiten in den Blickpunkt und stellt sie in den Kontext  der damaligen Tafelkultur. Die Neupräsentation in den ehemaligen Küchen- und Wirtschaftsräumen bezieht auch die zeitgleiche Basler Kochkunst ein. (bis 31.12.2021)

 

Bonfol

Musée de la poterie - www.jurapoterie.ch

  • Im September 2021 findet zum 30. Mal, die jährliche Werkstattausstellung statt. Diese Jubiläumsausstellung steht unter dem Motto: "Au bal des pots" (bis 24.10.21)

 

Genève

Musée Ariana - www.institutions.ville-geneve.ch/fr/ariana

  • CHRYSANTHEMES, DRAGONS ET SAMOURAIS. LA CERAMIQUE JAPONAISE DU MUSEE ARIANA. Avec près de 800 pièces, le Musée Ariana conserve l’une des plus importantes collections suisses de céramique japonaise. Le corpus se distingue par l’omniprésence et la foisonnante diversité des décors peints. Présenté pour la première fois dans son intégralité, cet ensemble remarquable permet de suivre l’évolution passionnante des techniques et des styles au pays du Soleil-Levant (bleu et blanc, Imari, Kakiemon, Nabeshima, Satsuma ou Kutani). Les principaux centres de production représentés offrent un vaste panorama de la céramique japonaise. (jusqu'au 09.01.22)

  • PIÈCES À PROBLÈMES. ROBERT DAWSON ET RICHARD SLEE. Robert Dawson et Richard Slee posent un regard excentrique sur le monde. Ils puisent de longue date leur inspiration dans l’histoire de la céramique et des arts décoratifs, sans jamais verser dans la nostalgie et l’esthétisme. Travaillant tous deux autour de l’objet trouvé qu’ils détournent, leur discours artistique critique les mène sur des voies contrastées, non dénuées d’humour. (jusqu'au 09.01.22)

  • TASSES ! REGARDS DE LIONEL LATHAM. Objet d’usage, de collection ou d’histoire, la tasse a toujours témoigné de l’évolution du goût de ses contemporains, sur les plans stylistique et décoratif. Déclinée sous toutes les formes par de nombreuses générations d’artisans et d’industriels, elle est également devenue au fil du temps un véritable médium d’expression pour les designers et les artistes. Nue ou ornée de motifs, la tasse séduit par ses lignes élégantes ou surprend par l’aspect incommode de certains modèles. Ou quand le plaisir de l’œil transcende celui des papilles. (jusqu'au 31.07.22)

 

Nyon

Château de Nyon - www.chateaudenyon.ch

  • PORCELAINES ! & LE SERVICE A DESSERT «A VUES DE SUISSE». Nouvelle exposition permanente sur la porcelaine réalisée à Nyon de 1781 à 1813 avec présentation du grand service à dessert « à vues de Suisse ». Ce derinier fut réalisé à Sèvres en 1804 comme cadeau diplomatique au Landamman Nicolas Rodolphe de Watteville, le chef d’Etat de la République helvétique. Cet ensemble composé de 106 pièces avait la particularité d’être décoré de paysages – ici diverses vues de Suisse – qui couvraient l’entier des pièces. (jusqu'au 31.7.23)

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Wien (A)

MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst - www.mak.at

  • DIE FRAUEN DER WIENER WERKSTÄTTE. Bisher wurde den Künstlerinnen der Wiener Werkstätte (1903–1932) viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Mit dieser Ausstellung ändert sich das nun: Gudrun Baudisch, Vally Wieselthier, Mathilde Flögl, Paula Lustig oder Mizzi Vogl sind nur ein Bruchteil der 180 Frauen, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Wiener Kunsthandwerks leisteten – besonders mit ihrem Ideenreichtum in den Bereichen Gebrauchsgrafik, Textildesign, Modeentwurf, Spielzeug, Wandschmuck und Keramik. (bis 03.10.21)

  • ERWIN WURM. DISSOLUTION. Gestische Skulpturen aus Keramik stehen im Mittelpunkt der MAK-Ausstellung, die erstmals Erwin Wurms skulpturale Serie Dissolution (2018–2020) im musealen Kontext vorstellt. (Ausstellung im Geymüllerschlössel, bis 05.12.21)

Porzellanmuseum im Augarten - www.augarten.com

  • MY SAFE PLACE. BAROCK BIS HEUTE. Die aktuelle Sonderausstellung betrachtet die Solitude, das Dasein im Rückzug. Ob alleine oder zu zweit, die kleine Gesellschaft an sicherem Ort hat neue Bedeutung gewonnen. Porzellan war oft dabei. Blickt man in frühere Jahrhunderte, sind Zeiten des unvermeidlichen oder ersehnten Verzichts auf Unterhaltung im großen Rahmen keine Seltenheit. Die Gründe sind vielfältig. Pandemien und andere Bedrohungen, die produktive Einsamkeit eines Genies, Lust und Launen, oder gar die Etikette verursachen Alleinsein. Das Prinzip der 'self-isolation' hat in der Geschichte des Porzellansdesigns spannende Spuren hinterlassen. (bis 22.01.22)

Bamberg (D)

Sammlung Ludwig Bamberg - www.museum.bamberg.de/sammlung-ludwig

  • LUDWIG UNTER DER LUPE - 25 JAHRE SAMMLUNG LUDWIG IN BAMBERG. Zum Jubiläum 25 Jahre Sammlung Ludwig in Bamberg würdigen die Museen der Stadt Bamberg das Sammlerehepaar Peter und Irene Ludwig und ihre besondere Sammlung mit einer Ausstellung. 25 besondere Schätze aus ihrer Porzellan- und Fayencesammlung werden unter die Lupe genommen, hochwertig präsentiert und neu erzählt. Außerdem rufen Fotos aus ihrem Privathaus die Menschen Peter und Irene Ludwig in Erinnerung. (bis 07.11.21)

 

Berlin (D)

Kunstgewerbemuseum Schloss Köpenick - www.smb.museum/home.html

  • FLORA, FAUNA, FABELWESEN. MALEREI AUF KERAMIK: GRITA GÖTZE, HEIDI MANTHEY; SONNGARD MARCKS. Die diesjährige Sommerausstellung des Kunstgewerbemuseums im Schloss Köpenick widmet sich drei zeitgenössischen Keramikerinnen, in deren Werk Malerei und Keramik eine besondere Symbiose eingehen. In den meisterhaft gemalten Dekoren lassen sie einen ganzen Mikrokosmos aus Blumen, Gräsern, Früchten, Insekten und Amphibien entstehen. Historisch inspirierte Fabelwesen und Ornamente gesellen sich hinzu. Die rund 80 Exponate sind in die Dauerausstellung des Schloss Köpenicks integriert, so dass sich die Besucher*innen auf eine Entdeckungstour durch die Epochen begeben können. (bis 03.10.21)

 

Bürgel (D)

Keramik-Museum Bürgel - www.keramik-museum-buergel.de

  • -MARGUERITE FRIEDLAENDER UND DIE KPM: DAS PORZELLAN. An der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle baut Marguerite Friedlaender ab 1929 eine Porzellanversuchswerkstatt auf. In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin entwickelt sie dort die Produktfamilie „Hallesche Form“. Insgesamt entstehen fünf Service, zahlreiche Blumenvasen und die legendäre Flughafentasse. Ihre reinweißen, dekorlosen Entwürfe sind damals eine Sensation. Mit ihnen stellt sich die Berliner Manufaktur an die Spitze einer zeitgemäßen Gestaltung und Marguerite Friedlaender machen sie deutschlandweit wie international als Designerin moderner, neusachlicher Gefäßformen bekannt. Bis 1938 werden ihre Entwürfe in Berlin produziert, seit 1933 allerdings ohne Nennung ihres Namens. Da ist sie bereits nach Holland emigriert. Die Ausstellung gibt einen intensiven Einblick in ihr Porzellanschaffen. 

  • MARGUERITE FRIEDLAENDER: PÖTTE-POTTEN-POTS. LEBENSSTATIONEN EINER DEUTSCH-JÜDISCHEN BAUHÄUSLERIN (Ausstellung im Rokokoschloss Dornburg bis 31.10.21)

  • ANSTATT UNNÜTZEM ZIERGERÄT – HISTORISCHE REPLIKEN VORGESCHICHTLICHER KERAMIK (02.10.21-17.04.22)

 

Darmstadt (D)

Museum Künstlerkolonie Mathildenhöhe - www.mathildenhoehe.eu

  • RAUMKUNST – MADE IN DARMSTADT 1904 BIS 1914. Die Ausstellung präsentiert das innovative Schaffen der Künstlerkolonie Darmstadt zwischen 1904 und 1914. Sie nimmt Bezug auf die Idee der Künstlerkolonie-Mitglieder, mit jedem einzelnen Projektentwurf eine Durchdringung von Kunst und Alltag zu erreichen. Einzelne Objekte sollten nicht nur ästhetisch gestaltet sein, sondern im Zusammenspiel – als Teil komplett durchgestalteter Raumarrangements – zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Gezeigt werden über 150 Möbel, Keramiken, Bücher, Textilien, Skulpturen, Modelle, Gemälde, Druckgraphiken und Zeichnungen. (bis 28.11.21)

  • ALBINMÜLLER³ - ARCHITEKT GESTALTER LEHRER. Im Herbst 2021 feiert das Institut Mathildenhöhe den 150. Geburtstag des Architekten, Designers und Raumkünstlers Albin Müller. Die Ausstellung im Museum Künstlerkolonie legt einen besonderen Schwerpunkt auf Müllers wechselseitige Tätigkeit als Künstler-Entwerfer und Lehrer in den Jahren 1900 bis 1914. Zu seinen Werken, die heute noch am Originalort zu sehen sind, zählen unter anderem auch das Wasserbecken vor der Russischen Kirche („Lilienbecken“), der keramische Gartenpavillon („Schwanentempel“) und die Mosaiknische an der Ostseite des Ausstellungsgebäudes. (03.10.21-30.01.22)

 

Diessen am Ammersee (D)

ADK-Pavillon & Keramikwerkstatt Hudler - www.keramik-hudler.de

  • ZUM 100. GEBURTSTAG, 1921-2021. DIE KERAMISCHE WERKSTÄTTE FRIEDRICH HUDLER IN DIESSEN. 1920 haben sich Margarete Wilke und Friedrich Hudler an der Keramischen Fachschule in Landshut kennengelernt. Nach ihrer Meisterprüfung entscheiden sie sich für ein gemeinsames Leben im Keramikort Diessen. Von Anfang an waren ihre Modelle auf Gebrauchsgeschirr sowie Kunst- und Baukeramik ausgerichtet. Die Produktpalette spiegelt unmittelbar den Lifestyle der 1920er und 30er Jahre wider. Die Werkstatt war auf den Grassi-Messen in Leipzig vertreten aber auch in renommierten Ausstellungen, wie 1926 in der ersten Ausstellung der Neuen Sammlung im Bayerischen Nationalmuseum. 1937 wurde die Werkstatt auf der Pariser Weltausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.  (bis 19.12.21)

 

Düsseldorf (D)

Hetjens-Museum - www.duesseldorf.de/hetjens

  • SCHWEIZER SCHOKI, WEISSES GOLD – SÜSSES UND ZERBRECHLICHES VOM ZÜRICHSEE. Schweizer Schokolade ist weltberühmt – die Zürcher Porzellanmanufaktur hingegen ist nur wenigen Connaisseurs bekannt. Sie produzierte während eines sehr kurzen Zeitraumes von 1763 bis 1790, wodurch ihre Erzeugnisse heute entsprechend rar und bei Sammlern begehrt sind. In der Schweiz sind vor allem zwei herausragende Privatsammlungen zu nennen, die einen Überblick über die Erzeugnisse der Manufaktur vermitteln. Zum einen handelt es sich um die Sammlung Dr. Kern in Horgen sowie um die Sammlung des Chocolatiers Dr. Rudolph R. Sprüngli. Der Firmentradition entsprechend nehmen Schokoladenkannen und -tassen in der Sammlung Sprüngli einen besonderen Platz ein. (bis 21.2.21 - wird nach Möglichkeit verlängert)

 

Frechen (D)

Keramion - www.keramion.de

  • HAPPY BIRTHDAY – 50 JAHRE KERAMION. Die vierte Ausstellung im Jubiläumsjahr blickt auf fünfzig Jahre KERAMION zurück. Das Museum ist mit seiner ungewöhnlichen Architektur ein besonderer Ort, an dem die Keramik entsprechend seiner Gründungsidee gefeiert wird. Schwerpunktartig stellt die Präsentation hierzu einzelne Themen vor: von der Gründungsveranstaltung 1971 über die Architektur und die Veränderung der Trägerschaft bis hin zur Ausstellungs- und Vermittlungstätigkeit. (03.10.21–20.02.22)

 

Fürstenberg (D)

Museum Schloss Fürstenberg - www.fuerstenberg-schloss.com

  • SENSE AND SENSIBILITY. PORZELLAN UND DIE FÜNF SINNE. Woher kommt es, dass Porzellan nach wie vor gerne als „weisses Gold“ bezeichnet wird, obwohl es heutzutage etwas ganz Alltägliches ist? Warum denken wir an Kostbarkeit, Reinheit und Empfindlichkeit, wenn wir das Wort hören? Es liegt an unseren Sinneserfahrungen – und Porzellan ist ein ausgesprochen sinnliches Material. Weiss, glatt, glänzend, hell klingend und durchscheinend reizt es unsere Sinne auf besondere Weise. Die Ausstellung bietet mit aussergewöhnlichen Inszenierungen einen ganz neuen Zugang zu dem Material jenseits üblicher musealer Präsentationsformen. (bis 24.10.21)

Halle (D)

Stadtmuseum Halle - www.stadtmuseumhalle.de

  • BEGEHRT UND ZERBRECHLICH. PORZELLAN AUS LETTIN 1858–1990. Auf über 400qm präsentiert das Stadtmuseum Halle die gesamte Bandbreite der Lettiner Porzellanproduktion: Einzelstücke, Designerserien, Gebrauchsporzellan oder Sammeltassen – die Produktpalette des Lettiner Werkes war vielfältig. (bis 28.02.22) 

 

Hamburg (D)

Museum für Kunst und Gewerbe - www.mkg-hamburg.de

  • MADE IN CHINA. PORZELLAN. Made in China – dieses Label ist in der heutigen Warenwelt allgegenwärtig. Aber der seit Jahrtausenden unübertroffene Exportschlager aus China ist kein T-Shirt oder Smartphone, sondern Porzellan. Das weiße Gold aus  Kaolin, Feldspat und Quarz hat eine über 3000-jährige Geschichte – produziert wurde für den Kaiserhof, den heimischen Markt und den Export. Die Ausstellung zeigt herausragende Vasen, Teller, Schalen und Figuren aus der Ming- und Qing-Dynastie von kaiserlichem Porzellan bis hin zur Exportware. Höhepunkt ist der in Deutschland einmalige Bestand kaiserlicher Porzellane. (bis 20.03.2022)

Köln (D)

Museum für Ostasiatische Kunst - www.museum-fuer-ostasiatische-kunst.de

  • HANDELSGUT GLOBAL. EXPORTPORZELLAN AUS CHINA UND JAPAN. Ostasiatisches Porzellan, das speziell für Konsumenten im Ausland gefertigt wurde, gehörte nicht zu den Sammelschwerpunkten der Museumsgründer Adolf Fischer (1856-1914) und seiner Frau Frieda Fischer-Wieruszowski (1874-1946). Unter den Sammlern alter Schule, sowohl in Ostasien als auch im Westen, wurde Exportporzellan lange gering geschätzt, galt als kulturell unbedeutend, kommerzialisiert und repräsentierte somit den Geschmack von Laien. Diese Blickweise hat sich grundlegend geändert. Weltweit hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Porzellan aus China tatsächlich ein einzigartiges Zeugnis der Anfänge des globalen Kultur- und Güteraustauschs darstellt. (seit 22.10.2020)

 

Leipzig (D)

Grassi Museum für Angewandte Kunst - www.grassimak.de

  • FRAGILE PRACHT. GLANZSTÜCKE DER PORZELLANKUNST. Herausragende Porzellane des 18. und 19. Jahrhunderts aus der eigenen Sammlung werden in dieser Sonderausstellung präsentiert. Dabei sind die bedeutendsten Manufakturen sowohl mit Geschirren als auch Figuren vertreten – aus der Zeit des Barock, Rokoko, Klassizismus und Biedermeier. Schwerpunkte sind frühe Porzellane der Manufaktur Meissen, der ersten Porzellanmanufaktur Europas, aber auch Porzellane der Thüringer Manufakturen Gera, Gotha, Limbach, Kloster Veilsdorf, Volkstedt und Wallendorf. Bedeutende Schenkungen der letzten Jahre ergänzen die Präsentation: eine 330 Positionen umfassende Sammlung an kost- baren frühen Meissener Porzellanen sowie 36 außergewöhnlich detailliert bemalte Teller der KPM aus einem botanischen Service, das für Kaiserin Joséphine von Napoleon Bonaparte in Auftrag gegeben worden war. (13.11.21 - 09.10.22)

 

Mainz (D)

Landesmusem - www. landesmuseum-mainz.de

  • VOM GEFÄSS ZUR FREIEN FORM – KERAMIK IM 20. JAHRHUNDERT. Jahrtausende lang ist eine Schale, eine Kanne, ein Becher ein Gebrauchsgegenstand. Ist dies ausnahmsweise einmal nicht so, dann handelt es sich um ein Luxusobjekt, dem man wegen des kostbaren Materials oder der aufwendigen Verarbeitung ansieht, dass es sich um ein Schauobjekt handelt. Die alte Form wird dabei nie aufgegeben. Mitte des 20 Jahrhunderts gibt es einen radikalen Schnitt, einen Bruch mit der Tradition. Nicht mehr das Töpferhandwerk und schon gar nicht das luxuriöse Porzellan der Manufakturen des 18. Jahrhunderts inspirieren junge Keramikkünstler. Der Ton wird jetzt zum Medium für den künstlerischen Ausdruck. (bis 23.01.22)

 

Hohenberg an der Eger / Selb (D)

Porzellanikon - www.porzellanikon.org

  • KUNST TRIFFT TECHNIK. KERAMIK AUS DEM 3D-DRUCKER. In höchstem Maße filigran, wie es keinem Keramiker mit traditioneller Technik gelingt, kreativ, experimentell und vielfältig präsentieren sich die Objekte und zeigen, was 3D-Druck alles kann. Von Architekturentwürfen über Schmuckstücke bis zu absoluten Highlights für die Einrichtung im eigenen Zuhause reicht die Bandbreite. (bis 03.10.21)

  • FORMVOLLENDET – KERAMIKDESIGN VON HANS-WILHELM SEITZ. Sein zeitloses Geschirr wird von Menschen auf der ganzen Welt benutzt. In seinem Atelier in Marktredwitz kreiert der Keramikkünstler seit 45 Jahren Haushalts- und Hotelgeschirrentwürfe für nationale wie internationale Auftraggeber und – was vielen unbekannt ist – auch Dachziegel.  (bis 09.01.22)

  • MORE THAN BRICKS! TRADITION UND ZUKUNFT DER ARCHITERKURKERAMIK. Ob als Ziegel, Klinker oder Fliese – Keramik ist untrennbar mit der Geschichte des Bauens und Wohnens verbunden. Sie bildet – häufig unter dickem Putz verborgen – das Grundgerüst unzähliger Bauwerke. Dabei ist Keramik als Baustoff ein echter Hingucker. Das erkannten auch schon früh findige Architekten und setzten sie bewusst ein, um den tristen Gemäuern einen besonderen Glanz zu geben. (bis 03.10.21)

 

Staufen (D)

Keramikmuseum Staufen - www.landesmuseum.de

  • DIE WILDEN 70er. FREIHEIT IN FORM & FARBE. In den 1970ern standen in Deutschland italienische Designer*innen hoch in Kurs und galten weltweit als besonders innovativ. Beispielsweise arbeiteten Cari Zalloni oder Ettore Sottsass für deutsche Keramikfirmen. Auch schwedische Designer – wie Stig Lindberg oder Hertha Bengtson – waren in Deutschland gefragt. Für die bürgerlichen Kund*innen, die nicht mit dem avantgardistischen Design Schritt halten konnten, bot die industrielle Produktion gediegenere Varianten an. So ging man bei der Wahl der Farben in zwei verschiedene Richtungen: Neben Keramiken in Beige und Brauntönen setzte man auf grelle, kräftige, gar „psychedelische“ Farben. Als typisches Phänomen der Zeit gilt beispielsweise die orange-rote Selenglasur. Insbesondere den überpointierten Glasurkreationen kam in den 1970er Jahren eine große künstlerische Bedeutung zu. (01.10.21-27.11.22)

SARREGUEMINES (F)

Musée de la Faïence - www.sarreguemines-museum.eu

  • FAIENCE POWER: LES ANNEES 1970 A SARREGUEMINES. À l’aube des années 1970, la concurrence est vive sur le marché de la céramique et les Faïenceries de Sarreguemines, Digoin et Vitry-le-François doivent sans cesse innover et proposer des produits et des décors nouveaux, susceptibles de plaire à une clientèle de plus en plus exigeante. La modernisation de l’outil de production est également indispensable pour diminuer les coûts de fabrication. Les artistes de la faïencerie rivalisent de créativité; la direction fait appel à de célèbres designers pour créer des lignes spécifiques tandis que les commerciaux déploient tous leurs efforts pour faire rayonner la marque Sarreguemines. (jusqu'au 15.08.22)

 

Faenza (I)

Museo Internazionale delle Ceramiche - www.micfaenza.org

  • ALFONSO LEONI (1941 -1980). GENIO RIBELLE. Una mostra inedita dedicata ad un artista geniale che ha lavorato con la ceramica e con altri materiali in una continua ricerca e sperimentazione. Una grande antologica che raccoglie il suo lavoro dalla pittura alla grafica, alla scultura ceramica fino agli oggetti di design. (bis 10.10.21)

  • GIOIA DI BER. CERAMICHE DA VINO E DA ACQUA IN ITALIA. Una mostra dedicata alle ceramiche da vino e da acqua in Italia dall’antichità classica al design del XX-XXI secolo. La mostra si propone di focalizzare le forme ceramiche del bere dal mondo greco, etrusco e romano fino agli sviluppi del design contemporaneo, analizzando il loro impiego nella convivialità della tavola e legando l’uso delle ceramiche da vino e da acqua ai contesti sociali sviluppati da ogni epoca per coglierne gli elementi di originalità e quelli di continuità. (26.11.21-30.04.22)