Ausstellungen                                           

Basel

Haus zum Kirschgarten - www.hmb.ch

  • WILDSAU UND KOPFSALAT. Sie gehören zu den grossen Schätzen der Keramikkunst: Terrinen in Gestalt von Tieren sowie täuschend echt wirkende Teller mit Oliven oder Salat, die in der Strassburger Fayencemanufaktur der Familie Hannong gefertigt wurden. Eine neue Präsentation rückt diese Kostbarkeiten in den Blickpunkt und stellt sie in den Kontext  der damaligen Tafelkultur. Die Neupräsentation in den ehemaligen Küchen- und Wirtschaftsräumen bezieht auch die zeitgleiche Basler Kochkunst ein. (bis 31.12.2023)

 

Bonfol

Musée de la poterie - www.jurapoterie.ch

  • Art à voir - L'héritage de Benno Geiger

 

Genève

Musée Ariana - www.institutions.ville-geneve.ch/fr/ariana

  • ALEXANDRE JOLY. VASES COMMUNICANTS. Le vase est l’un des récipients les plus courants de la céramique utilitaire. Le plasticien Alexandre Joly (France, 1977) a sélectionné quelques fleurons orientaux dans la collection du musée et s’est employé, par des jeux de miroirs, à multiplier leur présence. (25.02.2022 – 07.08.2022)

  • HUBERT CREVOISIER. JE SUIS BLEU, JE SUIS JAUNE, JE SUIS VERRE … ET JE VOIS ROUGE! Dans le creuset de la pratique artistique d’Hubert Crevoisier (Suisse, 1963), on trouve le verre, la couleur et l’espace. Ses installations, formelles mais jamais rigides, dévoilent avec justesse, sensibilité et pudeur la palette de son monde intense. (25.02.2022 – 07.08.2022)

  • TASSES ! REGARDS DE LIONEL LATHAM. Objet d’usage, de collection ou d’histoire, la tasse a toujours témoigné de l’évolution du goût de ses contemporains, sur les plans stylistique et décoratif. Déclinée sous toutes les formes par de nombreuses générations d’artisans et d’industriels, elle est également devenue au fil du temps un véritable médium d’expression pour les designers et les artistes. Nue ou ornée de motifs, la tasse séduit par ses lignes élégantes ou surprend par l’aspect incommode de certains modèles. Ou quand le plaisir de l’œil transcende celui des papilles. (jusqu'au 31.07.22)

 

Nyon

Château de Nyon - www.chateaudenyon.ch

  • PORCELAINES ! & LE SERVICE A DESSERT «A VUES DE SUISSE». Nouvelle exposition permanente sur la porcelaine réalisée à Nyon de 1781 à 1813 avec présentation du grand service à dessert « à vues de Suisse ». Ce derinier fut réalisé à Sèvres en 1804 comme cadeau diplomatique au Landamman Nicolas Rodolphe de Watteville, le chef d’Etat de la République helvétique. Cet ensemble composé de 106 pièces avait la particularité d’être décoré de paysages – ici diverses vues de Suisse – qui couvraient l’entier des pièces. (jusqu'au 31.07.23)

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Wien (A)

MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst - www.mak.at

  • ZINNGLASUR UND BILDKULTUR. DIE MAJOLIKASAMMLUNG DES MAK IM KONTEXT IHRER GESCHICHTE. Die Schau präsentiert erstmals die im MAK verwahrte exquisite Sammlung von Majoliken des 15. bis 18. Jahrhunderts. Sie umfasst sowohl die Objekte aus der kaiserlichen Sammlung der Kunstkammer Ferdinands von Tirol in Ambras und aus dem Nachlass von Franz Ferdinand von Österreich-Este als auch die Majoliken aus Stift Neukloster in Wiener Neustadt. Ihnen werden in der Ausstellung Entwürfe zeitgenössischer italienischer Majolikakünstler*innen gegenübergestellt. (06.04.–07.08.2022)

Porzellanmuseum im Augarten - www.augarten.com

  • MY SAFE PLACE. BAROCK BIS HEUTE. Die aktuelle Sonderausstellung betrachtet die Solitude, das Dasein im Rückzug. Ob alleine oder zu zweit, die kleine Gesellschaft an sicherem Ort hat neue Bedeutung gewonnen. Porzellan war oft dabei. Blickt man in frühere Jahrhunderte, sind Zeiten des unvermeidlichen oder ersehnten Verzichts auf Unterhaltung im großen Rahmen keine Seltenheit. Die Gründe sind vielfältig. Pandemien und andere Bedrohungen, die produktive Einsamkeit eines Genies, Lust und Launen, oder gar die Etikette verursachen Alleinsein. Das Prinzip der 'self-isolation' hat in der Geschichte des Porzellansdesigns spannende Spuren hinterlassen. (bis 22.01.22)

Bamberg (D)

Sammlung Ludwig Bamberg - www.museum.bamberg.de/sammlung-ludwig

  • LUDWIG UNTER DER LUPE - 25 JAHRE SAMMLUNG LUDWIG IN BAMBERG. Zum Jubiläum 25 Jahre Sammlung Ludwig in Bamberg würdigen die Museen der Stadt Bamberg das Sammlerehepaar Peter und Irene Ludwig und ihre besondere Sammlung mit einer Ausstellung. 25 besondere Schätze aus ihrer Porzellan- und Fayencesammlung werden unter die Lupe genommen, hochwertig präsentiert und neu erzählt. Außerdem rufen Fotos aus ihrem Privathaus die Menschen Peter und Irene Ludwig in Erinnerung. (bis 07.11.21)

Düsseldorf (D)

Hetjens-Museum - www.duesseldorf.de/hetjens

  • SCHWEIZER SCHOKI, WEISSES GOLD – SÜSSES UND ZERBRECHLICHES VOM ZÜRICHSEE. Schweizer Schokolade ist weltberühmt – die Zürcher Porzellanmanufaktur hingegen ist nur wenigen Connaisseurs bekannt. Sie produzierte während eines sehr kurzen Zeitraumes von 1763 bis 1790, wodurch ihre Erzeugnisse heute entsprechend rar und bei Sammlern begehrt sind. In der Schweiz sind vor allem zwei herausragende Privatsammlungen zu nennen, die einen Überblick über die Erzeugnisse der Manufaktur vermitteln. Zum einen handelt es sich um die Sammlung Dr. Kern in Horgen sowie um die Sammlung des Chocolatiers Dr. Rudolph R. Sprüngli. Der Firmentradition entsprechend nehmen Schokoladenkannen und -tassen in der Sammlung Sprüngli einen besonderen Platz ein. (bis 01.05.2022)

  • IM TAU DES MORGENS – HIGHLIGHTS JAPANISCHER KERAMIK AUS 160 JAHREN. Die Herstellung von Keramik wird in Japan besonders hoch angesehen. Anlässlich des 160-jährigen Jubiläums der deutsch-japanischen Freundschaft zeigt das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum ausgewählte Exponate japanischer Keramikkunst aus drei Jahrhunderten, darunter Gefäßkeramiken aus der Sammlung Prof. Helmut Hentrichs. (bis 27.03.2022)

 

Hamburg (D)

Museum für Kunst und Gewerbe - www.mkg-hamburg.de

  • MADE IN CHINA. PORZELLAN. Made in China – dieses Label ist in der heutigen Warenwelt allgegenwärtig. Aber der seit Jahrtausenden unübertroffene Exportschlager aus China ist kein T-Shirt oder Smartphone, sondern Porzellan. Das weiße Gold aus  Kaolin, Feldspat und Quarz hat eine über 3000-jährige Geschichte – produziert wurde für den Kaiserhof, den heimischen Markt und den Export. Die Ausstellung zeigt herausragende Vasen, Teller, Schalen und Figuren aus der Ming- und Qing-Dynastie von kaiserlichem Porzellan bis hin zur Exportware. Höhepunkt ist der in Deutschland einmalige Bestand kaiserlicher Porzellane. (bis 20.08.2023)

Höhr-Grenzhausen (D)

Keramikmuseum Westerwald - www.keramikmuseum.de

  • HOLLANDGÄNGER. WESTERWÄLDER STEINZEUG FÜR DEN NIEDERLÄNDISCHEN MARKT. Die Objekte aus der Sammlung von Adri van der Meulen und Ron Tousain werden nun in der Heimat ihres Entstehens präsentiert. Sie spiegeln in einer fesselnden Weise die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Westerwaldes und der Niederlande aus der Zeit um 1800 bis Anfang des 20. Jh. wider. Die Sonderausstellung spannt den handelsgeschichtlichen Bogen jedoch noch weiter in die Vergangenheit und geht an dessen Wurzeln. Archäologische Bodenfunde aus Grenzau und Hillscheid belegen mit ihren individuellen Dekorelementen, dass mindestens seit dem 17. Jh. Auftragsware für niederländische Kunden angefertigt wurden. Auch dem Themenbereich Handelspraxis und Transport wird in der Ausstellung viel Raum gegeben. (bis 05.06.2022)

 

Leipzig (D)

Grassi Museum für Angewandte Kunst - www.grassimak.de

  • FRAGILE PRACHT. GLANZSTÜCKE DER PORZELLANKUNST. Herausragende Porzellane des 18. und 19. Jahrhunderts aus der eigenen Sammlung werden in dieser Sonderausstellung präsentiert. Dabei sind die bedeutendsten Manufakturen sowohl mit Geschirren als auch Figuren vertreten – aus der Zeit des Barock, Rokoko, Klassizismus und Biedermeier. Schwerpunkte sind frühe Porzellane der Manufaktur Meissen, der ersten Porzellanmanufaktur Europas, aber auch Porzellane der Thüringer Manufakturen Gera, Gotha, Limbach, Kloster Veilsdorf, Volkstedt und Wallendorf. Bedeutende Schenkungen der letzten Jahre ergänzen die Präsentation: eine 330 Positionen umfassende Sammlung an kost- baren frühen Meissener Porzellanen sowie 36 außergewöhnlich detailliert bemalte Teller der KPM aus einem botanischen Service, das für Kaiserin Joséphine von Napoleon Bonaparte in Auftrag gegeben worden war. (bis 09.10.2022)

 

bei München (D)

Schloss Lustheim - www.bayerisches-nationalmuseum.de

  • LUST AUF LUSTHEIM. MEISSEN INSPIRIERT. MODERNE KERAMIK. 2021 feiert das älteste Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums sein 50jähriges Bestehen: die Meissener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider in Schloss Lustheim. Anlässlich dieses Jubiläums entstand in Kooperation mit der Galerie Handwerk München eine Ausstellung, die historisches Porzellan und zeitgenössische Keramik in einen erfrischenden, anregenden und kurzweiligen Dialog setzt. Ausgewählt wurden kreative Spitzenwerke, die einen ausgezeichneten Überblick über die internationale Keramikszene von China und Südkorea bis Belgien und Deutschland geben. (bis 06.06.2022)

 

Hohenberg an der Eger / Selb (D)

Porzellanikon - www.porzellanikon.org

  • MORE THAN BRICKS! TRADITION UND ZUKUNFT DER ARCHITERKURKERAMIK. Ob als Ziegel, Klinker oder Fliese – Keramik ist untrennbar mit der Geschichte des Bauens und Wohnens verbunden. Sie bildet – häufig unter dickem Putz verborgen – das Grundgerüst unzähliger Bauwerke. Dabei ist Keramik als Baustoff ein echter Hingucker. Das erkannten auch schon früh findige Architekten und setzten sie bewusst ein, um den tristen Gemäuern einen besonderen Glanz zu geben. (bis 03.10.22)

  • - UNIKATE ERZÄHLEN. KÜNSTLERISCHES MEISSEN 1970 – 2010. Was geschah in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen eigentlich während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Ganz schön viel! Dieses spannende Kapitel Manufakturgeschichte beleuchtet das Porzellanikon. Die größte Unikatsammlung dieser Art, die das Museum von einem Hamburger Sammlerehepaar erhielt, lädt mit über 200 ausgewählten Objekten auf knapp 300 Quadratmetern zum Staunen und Entdecken ein. (7.5.2022 – 8.1.2023)

 

Siegburg (D)

Stadtmuseum - www.stadtmuseum-siegburg.de

  • MIA LLAUDER & JOAN SERRA „KERAMIK ZEITGENÖSSISCH“. KÜNSTLERKERAMIK AUS SPANIEN. Die beiden Keramik-Künstler teilen sich in Barcelona eine Werkstatt. Es scheint kein Zufall zu sein, dass sich diese weiblich-männliche Bindung sowohl in den verwendeten Materialien als auch in der Wiederholung der Module spiegelt. Mia Llauder verbindet gegensätzliche Elemente wie das Raue und das Weiche, Weiß mit Farbe, Schwarz mit Gold oder Mattheit mit Glanz. Ihre Keramikstücke bewegen sich zwischen einer Zerbrechlichkeit und Beständigkeit, die unseren eigenen Daseins-Zustand auszudrücken. Joan Serras Arbeiten spiegeln den Prozess der Verwandlung des Tons von der formbaren Rohmasse zum festen Objekt. Sie zeigen einen Augenblick als Teil eines Prozesses, in dem das Vorher und Nachher vorheriger und nachfolgender Zustände des Materials wahrgenommen werden. (10.07.-04.09.2022)

Staufen (D)

Keramikmuseum Staufen - www.landesmuseum.de

  • DIE WILDEN 70er. FREIHEIT IN FORM & FARBE. In den 1970ern standen in Deutschland italienische Designer*innen hoch in Kurs und galten weltweit als besonders innovativ. Beispielsweise arbeiteten Cari Zalloni oder Ettore Sottsass für deutsche Keramikfirmen. Auch schwedische Designer – wie Stig Lindberg oder Hertha Bengtson – waren in Deutschland gefragt. Für die bürgerlichen Kund*innen, die nicht mit dem avantgardistischen Design Schritt halten konnten, bot die industrielle Produktion gediegenere Varianten an. So ging man bei der Wahl der Farben in zwei verschiedene Richtungen: Neben Keramiken in Beige und Brauntönen setzte man auf grelle, kräftige, gar „psychedelische“ Farben. Als typisches Phänomen der Zeit gilt beispielsweise die orange-rote Selenglasur. Insbesondere den überpointierten Glasurkreationen kam in den 1970er Jahren eine große künstlerische Bedeutung zu. (bis 27.11.22)

SARREGUEMINES (F)

Musée de la Faïence - www.sarreguemines-museum.eu

  • FAIENCE POWER: LES ANNEES 1970 A SARREGUEMINES. À l’aube des années 1970, la concurrence est vive sur le marché de la céramique et les Faïenceries de Sarreguemines, Digoin et Vitry-le-François doivent sans cesse innover et proposer des produits et des décors nouveaux, susceptibles de plaire à une clientèle de plus en plus exigeante. La modernisation de l’outil de production est également indispensable pour diminuer les coûts de fabrication. Les artistes de la faïencerie rivalisent de créativité; la direction fait appel à de célèbres designers pour créer des lignes spécifiques tandis que les commerciaux déploient tous leurs efforts pour faire rayonner la marque Sarreguemines. (jusqu'au 15.08.2022)

 

Faenza (I)

Museo Internazionale delle Ceramiche - www.micfaenza.org

  • GIOIA DI BER. CERAMICHE DA VINO E DA ACQUA IN ITALIA. Una mostra dedicata alle ceramiche da vino e da acqua in Italia dall’antichità classica al design del XX-XXI secolo. La mostra si propone di focalizzare le forme ceramiche del bere dal mondo greco, etrusco e romano fino agli sviluppi del design contemporaneo, analizzando il loro impiego nella convivialità della tavola e legando l’uso delle ceramiche da vino e da acqua ai contesti sociali sviluppati da ogni epoca per coglierne gli elementi di originalità e quelli di continuità. (26.11.21-30.04.2022)